In Nordrhein-Westfalen werden durchschnittlich 3.000 Erythrozytenkonzentrate pro Werktag zur Versorgung der Patienten in den Kliniken und Arztpraxen abgerufen. In Rheinland-Pfalz und dem Saarland zusammen sind dies werktäglich etwa 800 Erythrozytenkonzentrate.

Um diese Zahlen verfügbar zu machen, müssen werktäglich durchschnittlich 3.500 Menschen in NRW und etwa 1.000 Menschen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu einer Blutspende bewegt werden. Der DRK-Blutspendedienst West organisiert dazu gemeinsam mit den lokalen Rotkreuzgemeinschaften täglich bis zu 45 Spendeaktionen in allen Städten und Gemeinden der drei Bundesländer.

Der Bedarf steigt stetig weiter an. Grund dafür sind die immer älter werdende Bevölkerung und die Fortschritte in der modernen Medizin, die vielfach mit steigendem Blutbedarf einhergehen.

Leider beteiligen sich regelmäßig nur etwa 3 % der Bevölkerung als Blutspender. Das ist zu wenig um auf Dauer die Versorgung aller Patienten sicher stellen zu können. Nach Expertenmeinung müssten wir einen Anteil von etwa 6 % der Bevölkerung als aktive regelmäßige Blutspender haben.

Als verlässlicher Vermittler zwischen dem Spender und dem Patienten sichert der DRK-Blutspendedienst West die Versorgung der Patienten mit sicheren Blutpräparaten nach dem neusten Stand von Wissenschaft und Technik.

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